Einladung zum ‚Glauchaer Weihnachtsmarkt‘ am 17.12.2011

Am 17. Dezember 2011 (4. Adventwochenende) ist es wieder soweit: Von 15:00 bis 20:00 Uhr findet unser ‚Glauchaer Weihnachtsmarkt‘ statt. Zum ersten Mal öffnet sich dann nicht nur das Tor des Stadtgartens (Torstraße 31), sondern auch der Hof des Stadthofs Glaucha (Böllberger Weg 5). Beide Grundstücke sind seit Kurzem dank eines Mauerdurchbruchs miteinander verbunden.

An 20 Ständen werden viele verschiedene handgearbeitete Produkte wie gehäkelte Mützen, Schmuck, genähte Kissen, Kalender, Taschen und andere Kleinigkeiten junger hallescher KünstlerInnen angeboten. Hinzu kommt eine Flohmarkt-Ecke und ein reichhaltigens – auch veganes – warmes und kaltes Speisenangebot. Zu den besten seiner Art gehört auch der Postkult-Glühwein; für alkoholfreie, heiße Getränke sorgt der in Gründung befindliche Verein „Das fair.ückte Teezelt“.

Wie schon in den beiden letzen Jahren nehmen unsere Stargäste die NABU-Schafe wieder mit gewohnter Ruhe an dem Spektakel teil. An ihrem Gatter könnt ihr euch über das sehr lobenswerte Naturschutzprojekt genauer informieren. Für Kinder und Kindgebliebende wird außerdem eine Leseecke eingerichtet und – sollte Schnee liegen – können sie sich auf ein paar weitere Überraschungen freuen. Ganz besonders freuen wir uns auf die Auftritte von Kinderzirkus-Clown Paolo Dersconte.

Für die Freunde der handgemachten Musik spielen um 18 Uhr ‚monomachine‚ aus Halle (Saale) auf unserer Kulturvagabunde-Mobilbühne in der ehenmaligen Zigarrenfabrik im Stadthof Glaucha. Sie nutzen die Gunst der Stunde und werden ihr neues Album vorstellen.

Außerdem wird es verschiedene Infostände zu Themen wie Umweltschutz und Asylpolitik geben. Unter anderen ruft die Amnesty-International-Gruppe Halle zu einer Spielzeug-Sammelaktion für das Psychosoziale Zentrum für Migranten und Migrantinnen auf – wer also ungenutztes Spielzeug übrig hat, kann dieses gern zum Markt mitbringen und dort abgeben. Die gesammelten Sachen werden gespendet und für das Wartezimmer des Zentrums benutzt oder an Familien abgegeben.

Postkult, alle beteilgten VerkäuferInnen wie auch die Mitgestalter des Marktes freuen sich auf euren Besuch und einen gemütlichen ‚Glauchaer Weihnachtsmarkt‘ 2011!

Den 'Glauchaer Weihnachtsmarkt' erreicht ihr am besten mit der Tram-Linie 1, Ausstieg an der Haltestelle "Kurt-Tucholsky-Straße". Wenige Schritte von der Haltestelle entfernt findet sich der Eingang zum Stadtgarten.

Die Fête 2011 – Ein Rückblick

Postkultige Werbeaktion für die Fête auf dem Marktplatz

Unter dem Titel „An der Saale hellem Strande“ eroberten wir in diesem Jahr zur Fête de la Musique zusammen mit euch und 22 Bands das Saaleufer, die Hafenbahntrasse und das Gasometer.
Nun blicken wir zurück auf die gelungene Fête: zum Beitrag mit Text und 50 Bildern im Projektarchiv…

Nochmals herzlichen Dank an die Unterstützer und Sponsoren der diesjährigen Fête, sowie an alle HelferInnen und KünstlerInnen!

Das war: „Steintor erobern!“ am 10. Juli 2011

Nicht wenige Hallenser oder Gäste der Stadt blickten am letzten Sonntag erstaunt über den Steintor-Platz. Ganz gemäß dem Motto „Steintor erobern!“ war dort nämlich innerhalb des tristen Gleisdreiecks ein gemütliches Sommer-Café entstanden, das von vielen Seiten – auch von oben – Eindruck machte. Das ‚Café Wilhelm‘ – seit vielen Jahren nicht weit davon Am Steintor beheimatet – versorgte die Anwesenden mit frischem, sehr leckerem Kaffee und Kuchen, während Volker und Jennifer von den ’stadtgestalten‘ ihre Befragung zu bestimmten Plätzen von Halle (Saale) starteten. Ihr Projekt will herausarbeiten, welche Probleme und Chancen am Riebeckplatz, am Steintor und am Franckeplatz innerhalb der hallenser Bevölkerung wahrgenommen werden. So konnte, wer etwas sagen wollte, sogar eine Skizze malen, um die Gedanken besser zu veranschaulichen. Die nächste Befragung durch die ‚Stadtgestalten‘ findet übrigens am Samstag (16. Juli 2011) von 11 bis 15 Uhr am Riebeckplatz statt. Für musikalische Untermalung sorgte am Nachmittag Davit Drambyan, der auf unserer Kulturvagabunde-Mobilbühne stimmungsvolle armenische Volkslieder zum Besten gab, sowie Arno und Luzie, die für uns improvisierten.

Wer Lust hatte, sich über die baulichen Veränderungen des Steintors in den kommenden Jahren zu informieren, konnte währenddessen in das Büro der ‚Urbaskis‘ und von Gernot Lindemann gehen. Dort wurden nicht nur Gemälde von Christoph Bartolmäs gezeigt, sondern auch über die vermittlerische Arbeit der Agentur gesprochen. Das Büro selbst befindet sich im Gebäude neben dem Steintor-Varieté und soll im Zuge der Umgestaltung des Platzes einer Ladenpassage weichen. Das Steintor ist einer der Aktionsorte des Stadtentwicklungsprojektes, das auch die Große Steintraße, die Paracelsusstraße und das Medizinerviertel in den nächsten 2 Jahren unter dem Titel „Räume öffnen“ aufwerten möchte.

Höhepunkt des Tages war wahrscheinlich für viele das Konzert des französischen Chansoniers Laurent Montagne aus Montpellier. Als Teil des Festivals ‚Franko.Folie!‚ wurde dies von Postkult organisiert und als Beitrag für die Aktion ‚Steintor erobern!‘ ausgewählt. Auch er sollte ursprünglich auf dem Platz spielen, was aber dann leider doch nicht möglich war. Stattdessen konnten wir schließlich das Steintor-Varieté für die BesucherInnen öffnen, was auch dank des einsetzenden Regens während des Konzertes die perfekte – wenn auch eigentlich unbeabsichtigte – Lösung war. Laurent Montagne spielte vor gut 150 Gästen, die bereits nach kurzer Zeit – dem Charme seiner Lieder sei’s gedankt – kräftigen Applaus spendeten. Nicht zuletzt wegen seiner schrägen Nummern, die durchaus komödiantischen Charakter hatten, herrschte im Saal gute Laune, die auch der Künstler wahrnahm.

Den Abschluss bot eine Filmvorführung, ebenfalls im Steintor-Varieté. Gezeigt wurde „Sita Sings the Blues“.

 

10. Juli: Steintor erobern!

Gerade ist die Fête de la Musique 2011 vorbei, aber so schnell wollen wir von der französischen Kultur nicht lassen. Denn nun steht das Festival Franko.Folie! an, an dem wir uns wie schon im letzten Jahr mit dem Auftritt einer eigens eingeladenen französischen Band beteiligen. Den Rahmen bietet dieses Mal eine von der Agentur Urbanskis, den stadtgestalten und Postkult e.V., zusammen mit weiteren Partnern, mit dem Ziel der Aufwertung des Quartiers am Steintor organisierte Aktion „Steintor erobern!“ am Sonntag, 10. Juli 2011. Unser Gast in diesem Jahr ist der Musiker Laurent Montagne aus Montpellier, der um 19.30 Uhr im Steintorvarieté spielen wird, das freundlicherweise seine Pforten öffnet. Denn aus „technischen“ Gründen ist der Auftritt auf dem Steintorplatz selbst leider nicht möglich.

Doch schon vorher lohnt es sich, den Steintorplatz zu besuchen: Die stadtgestalten laden ab 14 Uhr gemeinsam mit dem Café Wilhelm zu Kaffee und Kuchen ans Steintor ein. Es gilt also, den tristen Platz neu zu entdecken und zumindest temporär mit urbanem Leben jenseits des Automobils zu füllen. Die stadtgestalten wollen mit dieser Aktionen die Wahrnehmung für bestimmte Stadtorte schärfen, Wünschen und Bedürfnissen von NutzerInnen nachspüren, um die daraus resultierenden Ergebnisse in die Entwicklungspläne der Stadt zu integrieren. Die stadtgestalten sind Volker Katthagen und Jennifer Nitschke, zwei ausgebildete Architekten aus Bochum und Weimar. Auf der im Rahmen unseres Projektes Kulturvagabunde entstandenen Mobilbühne wird es dabei auch noch ein kleines Überraschungskonzert geben.

Ebenfalls am Nachmittag eröffnet der Künstler und Architekt Christoph Bartolmäs seine Ausstellung im zwischengenutzten Projektraum Am Steintor 9. Gezeigt werden seine Gemälde des alten Halle. Zudem öffnet dieschönestadt ihre Galerie Am Steintor 19 für die Besucher der Aktion. Gezeigt wird die Ausstellung „Schöner Wohnen am Tisch“.

Zum Ausklang des Sonntags gibt es dann um 21:30 Uhr eine Kino-Vorführung im Steintorvarieté mit dem Film Sita sings the Blues (USA 2008, Original mit deutschen Untertiteln).

Hier die Vorabberichte zur Aktion „Steintor erobern!“ aus der MZ und dem Halle-Forum.

Probehören: Laurent Montagne mit "Ping Pong" / Probesehen: Trailer zum Film "Sita sings the Blues"

Sonntag, 10. Juli 2011, ab 14 Uhr: Steintor erobern!

Alle Veranstaltungen sind gratis.


Wunderbarer Flohmarkt

Wow! Beim Flohmarkt waren so viele Menschen im Stadtgarten, wie seit seinem Bestehen noch nie auf einmal dort waren. Wieder einmal gab es eine gute Mischung aus strahlender Sonne und strömendem Regen, wie es sich für eine Stadtgarten-Veranstaltung gehört. Bei der nächsten langen Regenpause wissen wir nun, was zu tun ist: eine Open-Air-Veranstaltung im Stadtgarten planen und der Regen kommt garantiert! Viele bunte Stände, Flammkuchen aus dem Ofen, Taylor Jackson – unser neuester vierbeiniger Gartenbewohner – und abends Theater: Was wünscht man sich mehr von einem Samstag?!

Das Theaterstück nutzte übrigens erstmals die bei uns entleihbare Mobilbühne, die im Rahmen der Projektreihe KulturVagabunde entstanden ist. Wir danken dem Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes, Teilauto und Ergoplast für die freundliche Unterstützung bei der Realisierung der Mobilbühne. Ihr wollt die Mobilbühne oder die Flohmarktstände bei uns ausleihen? Informationen hierzu gibt es auf der Seite Wir leihen aus.

Ein Glas Fisch am 14. Mai 2011

Nach den Aufführungen Neuen Theater wird das Theaterstück Ein Glas Fisch vorerst letztmalig im Stadtgarten Glaucha gezeigt.
In dem Stück der Theatergruppe Basamat verarbeitet der in Deutschland lebende syrische Regisseur Tamer Alawam die Probleme in seinem Heimatland, die Konflikte zwischen der „arabischen“ und der „westlichen Welt“, stellt sich der großen Frage nach der Freiheit – und zwar der Freiheit dort wie hier. Das Thema könnte angesichts der Vorgänge in Syrien und anderen arabischen Ländern aktueller nicht sein.

 


Flyer: Ein Mausklick vergrößert jeweils das Bild 

Das Stück beginnt am Samstag, 14. Mai um 21 Uhr. Aufführungsort ist der Stadtgarten Glaucha, Torstraße 31 in 06110 Halle (Tramhaltestelle: Kurt-Tucholsky-Straße).
Karten müssen nicht reserviert werden. Es wird anstelle eines Eintritts ein Austritt im eigenen Ermessen erhoben, mindestens jedoch 1 Euro.

Vor dem Theaterstück findet am gleichen Tag ein Flohmarkt im Stadtgarten statt. Beginn hierfür ist 14 Uhr.

Übrigens: Für das Stück wird erstmals die Postkult-Mobilbühne eingesetzt, die im Rahmen des Projektes Kulturvagabunde angefertigt wird und in Zukunft bei uns ausgeliehen werden kann!

Das war: Eine Tasse Tee bei Glaucha

Im Rahmen unserer von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektreihe Kulturvagabunde veranstalteten Jenny Janko und Andreas Knöfel eine audiovisuelle Ausstellung in einem zwischengenutzten Ladenlokal in der oberen Leipziger Straße. Die beiden Studierenden der Hochschule Merseburg hatten sich in etlichen Streifzügen mit Kamera und Mikro durch das Glauchaviertel in Halles Süden begeben und einen Stadtteil portraitiert, der seit einigen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Dabei ging es ihnen jedoch weniger um ihre eigenen Eindrücke als um die der Menschen, die ihnen dabei begegneten: Sie stellten ihnen Fragen wie „Wenn Glaucha eine Person wäre, wie würden Sie sie beschreiben?“. Die Fotomotive setzen sich vor allem mit diesen Interviews auseinander. In der Ausstellung fand sich dies im Verhältnis von Bild und Ton wieder. Während des Betrachtens der Bilder wurde eine Klangcollage mit Antworten der Interviewpartner und Geräuschen aus dem Straßenraum eingespielt.

Zwischen zwanzig und dreißig Besucher folgten pro Tag der Einladung vom 27.03.2011 bis zum 03.04.2011 auf eine Tasse Tee bei Glaucha vorbeizukommen (und viele nahmen auch einen Tee). Zur Vernissage gab es Musik von Ohja feat Jansen. Die Finissage bestritt die Gruppe Hörspiel auf Verlangen, die die Besucher (manchmal unfreiwillig) auf eine Reise in die improvisiert-ausgedachte Welt hinter den Bildern mitnahm.

Hier also ein paar Eindrücke von der Ausstellung.


Wir bedanken uns bei den Machern und Unterstützern des Projektes und sagen auf Wiedersehen in Glaucha!

Gefördert im Fonds neue Länder der

Mit Unterstützung der

Das Veranstaltungsprogramm für den Stadtgarten 2011 ist da!

Endlich wird es wärmer, die ersten Krokusse sprießen und passend dazu ist nun das Veranstaltungsprogramm für den Stadtgarten für 2011 da […]

Endlich wird es wärmer, die ersten Krokusse sprießen und passend dazu ist nun druckfrisch das Veranstaltungsprogramm für den Stadtgarten für 2011 da! (Ein Mausklick vergrößert das Bild …)

In diesem Jahr haben wir eine Reihe verschiedener Veranstaltungen zusammengestellt, um gemeinsam im Garten aktiv zu werden. Viele der Workshops richten sich an Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind herzlich willkommen!!!

Los geht’s am Freitag, den 25. März 2011. Wieso Tetra Paks in den Müll schmeißen, wenn man daraus auch prima Blumentöpfe basteln kann? Sammelt fleißig eure Milch- oder Saftpackungen und bringt sie mit den Stadtgarten, dort werden wir sie gemeinsam bemalen, bekleben und bepflanzen.

Übrigens, der Stadtgarten hat seit März feste Öffnungszeiten. Immer freitags zwischen 14.00 und 16.00 könnt ihr auf jeden Fall vorbeikommen und Gartenluft schnuppern. Ansonsten einfach vorbeischauen, ob jemand da ist.

Wenn Ihr an einem der Workshops teilnehmen wollt, schreibt uns bitte eine kurze E-Mail und bringt das ausgefüllte Anmeldeformular mit.

Bis bald im Stadtgarten!

[mehr zum Stadtgarten]

Hinweis: Das Halle-Forum berichtet vom ersten Veranstaltungstag


.ausgestrahlt

Auf eine Tasse Tee bei Glaucha: 27.3. bis 3.4.

…wir laden ein ins Wohnzimmer der „Person Glaucha“: Fotoausstellung mit Audiofeature in der Leipziger Straße 33 […]

… wir laden ein ins Wohnzimmer der „Person Glaucha“. Es erwarten euch spannende Fotoaufnahmen des Stadtviertels verstärkt durch eine auditive Aufnahme, die die Anregungen, Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner aufzeigt. Folgt also der Einladung in die Leipziger Straße 33, nehmt Platz und genießt eine etwas andere Stadtatmosphäre. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:

27.03.–03.04. 2011

14.00–18.00 Uhr

Programmpunkte:

27.03.2011 – Vernissage: ab 19.00 Uhr könnt ihr den Klängen von Jansen lauschen

03.04.2011 – Finissage: ab 19.00 Uhr haben wir für euch einen interessanten „Walking Act“ (Hörspiel auf Verlangen)

gefördert im Fonds Neue Länder der:

mit freundlicher Unterstützung der: