A.Y.C.P.-Starterevent: Freiraumgalerie Freiimfelde startet mit Workcamp, Workshops und Veranstaltungen ab dem 2. April 2012

Es geht los! Die Freiraumgalerie Freiimfelde startet ab dem 2. April 2012 mit einem umfangreichen Programm in ihre erste Phase. Neben einem internationalen Workcamp, das im Zusammenarbeit mit dem ijgd Sachsen-Anhalt, umgesetzt wird, warten auch viele weitere Veranstaltungen auf euch. Urbane Kunst und ihre Vermittlung stehen im Mittelpunkt der Events in den nächsten zwei Wochen, aber es soll auch gefeiert werden.

Hier der Überblick aller geplanten Aktionen in Freiimfelde und bei den Kooperationspartnern im Stadtgebiet von Halle (Saale):

Workcamp:

2.4. bis 15.4.: Internationales Workcamp in der Reideburger Straße 5. Ein Dutzend junge Erwachsene aus den verschiedensten Ländern der Welt werden in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz eine Brandschutzwand verputzen. Dabei werden sie in einem hergerichteten leeren Haus wohnen, in ständiger Interaktion mit den Studierenden aus dem Nachbarhaus und den Leuten aus dem Bürgertreff (gleich gegenüber). So wird es ein multikultureller Dialog mit künstlerischem Hintergrund. Ab dem 13.4. wird Mr. Di Maggio aus Italien die Brandschutzwand in seinem typischen Stil gestalten.

Workshops:

2.4. bis 7.4.: Graffiti-Workshop für Quartierskinder und Jugendliche im Bürgertreff (Landsberger Str. 49), professionelle Betreuung und Arbeit auf OSB–Holzplatten.
2.4. bis 13.4.: Koch-Workshop für Quartierskinder und Jugendliche im Bürgertreff. An allen Arbeitstagen gibt es ab 12 Uhr betreute Kochaktionen. Gekocht werden einfache Gerichte. Es wird für die BesucherInnen des Bürgertreffs gekocht sowie für die internationalen Workcamper (siehe Workcamp).
2.4. bis 13.4.: Kunst-Workshop für die ‚Grüne Welle‘. Kunststudenten aus Halle gestalten mit internationaler Beteiligung (Vietnam) große OSB-Holzplatten, welche als Installation auf der Rasenfläche der HWG montiert werden. Die ‚Grüne Welle‘ liegt genau an der Ecke Landsberger Straße/Delitzscher Straße und bildet so den Eingangsbereich der Freiraumgalerie.

Kunst:

9.4. bis 13.4.: Der Graffiti-Verein aus Leipzig wird die Büschdorfer Straße 2 in Farbe hüllen. Das zweistöckige Gebäude wird von den Graffiti-Profis gestaltet und so zum Lichtblick in der Büschdorfer Straße.
2.4. bis 13.4.: Die Leipziger Künstlergruppe Threehouse wird die Erdgeschosszone der Grimmstraße 3 gestalten. Dabei behalten sie sich in der Motivauswahl eine Ausweitung des Motivs für die gesamte Hauswand im September (während des geplanten A.Y.C.P.-Festivals) vor.
2.4. bis 14.4.: Das leerstehende Erdgeschoß der Grimmstraße 3 wird durch ein temporäres Atelier während des Starterevents zwischengenutzt. Die Künstlerin Betonkind aus Glaucha wird 2 Wochen in dem Viertel arbeiten und gestalterisch tätig sein. Das Atelier ist dabei für jeden begehbar und interaktive Kunstaktionen binden alle Interessierten mit ein.
5.4. bis 7.4.: Nicht nur in der Landsberger Straße wird es bunt. Das PLAN3 (altes La Bim) am Leipziger Turm (Töpferplan 3), wird von der Künstlergruppe KLUB7 in Zusammenarbeit mit Gunther Schumann gestaltet. Die Bemalung entsteht in Abstimmung mit der Freiraumgalerie und setzt neue Akzente in der Innenstadt.
9.4. bis 13.4.: Die Grundstücksmauer in der Landsberger Straße 12 wird mit OSB-Holzplatten versiegelt. So kann diese Wand die erste Hall of Fame im Quartier werden, welche frei gestaltbar ist und so ihr Gesicht ständig erneuert.

Veranstaltungen:

7.4.: Präsentation der PLAN3-Wandgestaltung (Töpferplan 3)

13.4.: Party in der Goldenen Rose (evtl. Locationänderung) zum Abschluss des Auftaktevents der Freiraumgalerie

14.4.: große A.Y.C.P.-Abschlussveranstaltung Ecke Landsberger Str./Reideburger Str.:

12-14 Uhr Stadtteilrundgang, Start Bürgertreff (Landsberger Str. 49)
14-16 Uhr Wissenschaftscafe zum Thema „Urbane Kunst in Städten – zwischen Kultur und Vandalismus“. Gäste aus dem Bereich der Forschung und Stadtverwaltung sowie aus der Kunstszene beantworten alle Fragen und diskutieren über die Vor- und Nachteile der urbanen Kunst. Besonders BewohnerInnen des Quartiers sollen die Gelegenheit erhalten, alle offenen Fragen zum Projekt und den Rahmenbedingungen zu klären. Moderation: Rasselbande e.V. aus Dresden
16-18:30 Uhr MC-Battle ‚Kreuzwortfeuer‘, ein musikalisches Wortgefecht findet statt und repräsentiert vitale HipHop-Kultur in einer bunten Kulisse
19-20 Uhr: HipHop-Konzert mit Deux Messieurs de Phonk  in der Landsberger Straße
20-22 Uhr: DJ-Tanzveranstaltung
ab 22 Uhr: Aftershowparty im PLAN3 (Töpferplan 3)

 

Weitere Informationen zur Freiraumgalerie Freiimgelde und evtl. Änderungen im Programm findet ihr hier. Wir freuen uns auf euren Besuch in der bunten Stadt!

 

Ein Glas Fisch am 14. Mai 2011

Nach den Aufführungen Neuen Theater wird das Theaterstück Ein Glas Fisch vorerst letztmalig im Stadtgarten Glaucha gezeigt.
In dem Stück der Theatergruppe Basamat verarbeitet der in Deutschland lebende syrische Regisseur Tamer Alawam die Probleme in seinem Heimatland, die Konflikte zwischen der „arabischen“ und der „westlichen Welt“, stellt sich der großen Frage nach der Freiheit – und zwar der Freiheit dort wie hier. Das Thema könnte angesichts der Vorgänge in Syrien und anderen arabischen Ländern aktueller nicht sein.

 


Flyer: Ein Mausklick vergrößert jeweils das Bild 

Das Stück beginnt am Samstag, 14. Mai um 21 Uhr. Aufführungsort ist der Stadtgarten Glaucha, Torstraße 31 in 06110 Halle (Tramhaltestelle: Kurt-Tucholsky-Straße).
Karten müssen nicht reserviert werden. Es wird anstelle eines Eintritts ein Austritt im eigenen Ermessen erhoben, mindestens jedoch 1 Euro.

Vor dem Theaterstück findet am gleichen Tag ein Flohmarkt im Stadtgarten statt. Beginn hierfür ist 14 Uhr.

Übrigens: Für das Stück wird erstmals die Postkult-Mobilbühne eingesetzt, die im Rahmen des Projektes Kulturvagabunde angefertigt wird und in Zukunft bei uns ausgeliehen werden kann!

Politische Positionierungen

Atomenergie

In Fukushima entwickelt sich ein schleichender Super-GAU. Scheibchenweise bekommen wir davon Wind. Postkult e.V.  ist zwar ein lokal tätiger Verein allerdings betrachten wir jede unserer Handlungen auch in globalen Zusammenhängen. Act local, think global!

Es läßt sich unschwer vermuten, dass sich die Mitglieder von Postkult e.V. gegen die weitere „friedliche“ Nutzung der Kernenergie positionieren und dies über unterschiedliche Einschätzungen in allgemein politischen Fragen hinweg. Deshalb bekunden wir unsere Solidarität mit den Großdemonstrationen für den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland und unterstützen die Bemühungen des Anti-Atom Bündnisses in Halle.

Die Folgen des GAUs in Fukushima sind am heutigen Tag nicht abzusehen, die Energiewende hin zu einer erneuerbaren und dezentralen Stromversorgung ist allerdings, das was auch der Verein Postkult e.V. sich für die Zukunft wünscht.

NPD

Mit einiger Erleichterung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass die NPD es trotz einer massiven Materialschlacht nicht in den Landtag in Sachsen-Anhalt geschafft hat. Dies ist auch ein Verdienst der Arbeit des Bündnis gegen Rechts in dem sich unterschiedlichste soziale, kulturelle und politische Gruppierungen für ein offenes und tolerantes Miteinander einsetzen und sich durch Aktionen gegen die rassisitische und faschistische Subkultur starkmachen.

Der reichlich knappe Nichteinzug der NPD zeigt aber, dass die Gefahr von rechts eine reale und keineswegs bezwungene ist. Auch weiterhin muss das Engagement gegen menschenverachtendes Gedankengut intensiviert werden.

Daher erklärt Postkult e.V. seine Unterstützung für die Bemühungen des Bündnis gegen Rechts!!!

Naturgartentag ‚Über die Grenzen hinaus‘

Ein Tagungsbericht mit vielen Infos zur Internationalen Naturgärtenbewegung vom Naturgartentag ‚Über die Grenzen hinaus‘ in Wädenswil, Schweiz […]

Bioterra, ein gemeinnütziger Verein, der sich für den biologischen und naturnahen Land- und Gartenbau sowie die Vermarktung biologisch produzierter Produkte in der Schweiz einsetzt, organisierte am 11. März 2011 an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil eine Tagung zum Thema Naturgarten. Als zentrale Fragen sollten dabei behandelt werden, wie die jeweiligen heutigen Akteure die Naturgartenbewegung in ihrem Umkreis wahrnehmen, aber auch wie aktuelle Strömungen den Gartenbegriff heute erweitern.

Die Geschichte der Naturgartenbewegung im internationalen Vergleich

Ganz nah am Motto ‚Über die Grenzen hinaus‘ stiegen die Referenten des Vormittags deshalb zunächst aus einer historischen Perspektive in das Thema ein: Wie sind Naturgärten in den Niederlanden, in Deutschland und in Österreich entstanden? Wie unterscheiden sich die Gärten in den jeweiligen Ländern, wo sind ihre Gemeinsamkeiten?

Willy Leufgen aus den Niederlanden
Willy Leufgen, Mitbegründer und Geschäftsführer derStiftung Oase (Stichting Oase) aus den Niederlanden

In den Niederlanden wurden die ersten Naturgärten bereits 1925 angelegt, mittlerweile zählt das Land schon 165 Naturgärten. Sehr viel stärker als in anderen Ländern wird in diesen Gärten ein Gleichgewicht zwischen planerischer Gestaltung und naturnaher Bewirtschaftung gesucht. Diese Gärten bilden eher ausgedehnte Parks inmitten der Städte. Die Naturgärten Österreichs und Deutschlands hingegen befinden sich häufig auf Privatgrundstücken, rund um Unternehmen oder sind angegliedert an öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Kliniken. Die Bewegungen in diesen zwei Ländern entwickelten sich erst in den 80er Jahren und richteten sich zunächst gegen zunehmende Überbauungen oder Flächenversieglungen durch Großprojekte wie Kraftwerksneubauten. Dieser stärker als in den Niederlanden politisch orientierten Motivation folgend forderten die Akteure hier mehr Natur, mehr Leben und die Freiheit von Gestaltungszwängen. Die Naturgärten dieser Länder scheinen dennoch in ihrer gärtnerischen Gestaltung gebändigter, geordneter und strukturierter als in den Niederlanden. Sie entwickeln ihrem politischen Anspruch gemäß aber auch neue Strukturen wie Schwimmteiche oder integriert angelegte Spielplätze mit einem breiten Angebot von Spiel- und Lernelementen. Grundlegend gleichen sich jedoch die Gärten der drei Länder in ihrer Funktion als Erholungs-, Bewegungs- und Bildungsraum.

Urban Gardening – aktuelle Entwicklungen in der Naturgartenbewegung

In einem zweiten Themenblock wurde das Augenmerk auf die gegenwärtige Entwicklung der Naturgartenbewegung gerichtet. Ein niederländisch, österreichisch, deutsch und schweizerisch besetztes Podium hätte hierfür anhand zu diskutierender Zukunftsvisionen der Naturgartenbewegung vor dem Mittagsbuffet einen Vorabinput liefern können – leider wurden anstelle von Visionen jedoch eher praktische Seitenaspekte diskutiert. Aber auch ohne dass konkrete Visionen formuliert worden wären, wurde in den Referaten nach der Pause deutlich, dass die Naturgartenbewegung derzeit einen weiteren Entwicklungsschub erlebt. So setzten sich gleich zwei Vorträge in Folge mit den Möglichkeiten und Grenzen der Gartentherapie auseinander, beschäftigten sich also mit der Frage, inwiefern die Arbeit mit und in entsprechend angelegten Gärten die Erhaltung und Förderung der Gesundheit in der Geriatrie und in der Rehabilitation befördert werden kann. Eine positive Wirkung dieses Ansatzes sei kürzlich auch wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Einen weiteren Bogen spannte schließlich Christa Müller als letzte Referentin, die einen regelrechten Boom des sogenannten ‚Urban Gardening‘ als eine neue Form des Gartenbaus in der Stadt konstatiert. So hat sich etwa in Städten des Südens und in den Großstädten Nordamerikas ‚Urban Farming‘ als Strategie gegen Armut und soziale Verwahrlosung etabliert. Im 21. Jahrhundert hält diese Entwicklung nun auch in die europäischen Städten Einzug, wie die Referentin am Beispiel der interkulturellen Gärten deutlich macht. So berichtete sie von einem der Initialprojekte aus Göttingen: Als Bosnische Flüchtlingsfrauen gefragt wurden, was sie denn in Deutschland am meisten vermissen würden, erzählten diese von den Gärten ihrer Heimat. Auf einer freistehenden Fläche der Stadt Göttingen entstand auf diesem Wege 1996 der erste sogenannte interkulturelle Stadtgarten in Deutschland. In diesen Gärten mitten in der Stadt geht es um mehr als den Anbau und die Ernte von Gemüse und Früchten; sie bieten Einwanderern, die sich oft an den sozialen Rand gedrängt fühlen, einen Gestaltungsraum, in dem sie ein soziales Netzwerk aufbauen und sich austauschen können. Diese Räume bieten zudem die Möglichkeit die eigene Nachbarschaft mitzugestalten und Nachbarn unabhängig von der Herkunft auf Augenhöhe zu begegnen. Auch weitere Aspekte finden in diesem Modell Beachtung, etwa Fragen zur der Nahrungsmittelherkunft angesichts globalisierter Produktionsprozesse oder nach dem Erholungswert grüner Oasen im Stadtraum.

Christa Müller, Leiterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und der Stiftung Interkultur
Christa Müller, Leiterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und der Stiftung Interkultur aus Deutschland

Die Tagung war mit ca. 300 Teilnehmer gut besucht. Die Tagungsbesucher setzten sich mehrheitlich aus GärtnerInnen mit privaten Gärten, LandschaftsgärtnerInnen, GartenbäuerInnen, Studierenden der Fachhochschule Wädenswil, LehrerInnen und Fachpersonen aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich zusammen. Diese Mischung bot über die Referate hinaus gute Voraussetzungen für weitere Gespräche und für die internationale Vernetzung. Insgesamt ist der Naturgartentag also als gelungene Veranstaltung weiterzuempfehlen.
Eine Unklarheit nahmen jedoch einige Besucher mit auf den Heimweg: Was genau ist eigentlich ein Naturgarten? Lediglich der österreichische Referent lieferte zumindest im Ansatz einige Kriterien zur Bestimmung des Begriffes, jedoch ohne jeden Anspruch auf eine allgemeingültige Definition. Die braucht es aber auch nicht – und auch das konnte man als Teilnehmer mit nach Hause nehmen: Gerade die Vielfalt der Gartenkonzepte zeichnet die Naturgartenbewegung als solche aus.

Tagungsbericht erstellt von Bea Vonlanthen, Postkult e.V.

Weiterführendes

Programmübersicht zur Naturgartentagung (PDF)

Überblick über die Geschichte der Naturgärten und entsprechende Literaturhinweise (Weblink)

Videos zu Beispielprojekten: YouTube-Channel ANSTIFTUNGundERTOMIS (Weblink)

Videos zu Gemeinschaftsgärten weltweit: Eine andere Welt ist pflanzbar (Weblink)

Stiftung Interkultur: Förderung interkultureller Gärten (Weblink)

„Urban Gardening“ hrsg. von Christa Müller (Buchtipp)

Teilnehmer gesucht – last call!

Das rumänisch-deutsche Erlebnisseminar „LEBENSMITTEL.PUNKT – Niemand isst für sich allein!“ vom 27.04.-02.05.2011 in Halle (Saale) und Berlin sucht noch Teilnehmer […]

LEBENSMITTEL.PUNKT – Niemand isst für sich allein!
Das rumänisch-deutsche Erlebnisseminar rund ums Thema Essen, bewußten Konsum und Landwirtschaft

27.04.-02.05.2011 in Halle (Saale) und Berlin

Eine knappe Woche lang Essen entdecken, mehr erfahren, sich austauschen, Expeditionen machen, Neues kennenlernen, diskutieren, kochen, kosten, schmecken… das ist das Ziel beim Projekt Lebensmittel.Punkt. Teilnehmer aus Cluj-Napoca (RO) und Halle setzen sich zusammen und auseinander mit den Fragen, die immer wichtiger und spannender werden: Wie genau funktioniert eigentlich die Lebensmittel- und die Landwirtschaft in Deutschland? Was denken die jungen Leute aus Rumänien darüber? Wohin steuert Landwirtschaft und der Konsum in Europa? Welche Geschichten können wir, RumänInnen und Deutsche, uns gegenseitig erzählen?
Wir wollen nicht nur sitzen und reden, wir wollen mit allen Sinnen erfahren, Orte und Menschen besuchen, die mehr wissen als die Kassierein im E**ka. Woher kommt das Essen auf meinem Teller?

Wie kann ich teilnehmen?

Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen, sich bis zum 10.03.2011 zu bewerben. Das passende Formular gibt es auf: www.dsgutenberg.eu zum download.

Ideal wäre es, wenn jeder deutsche Teilnehmer einen rumänischen Gast aufnehmen kann. Dies ist aber keine Vorraussetzung.

· Teilnahmebeitrag pro Person: EUR 20,-
· Seminarsprache ist deutsch
Bei offenen Fragen könnt ihr euch jederzeit unter lmp@dsgutenber.eu an uns wenden.

Viele Grüße,
das Team von Lebensmittel.Punkt

Student – be active!

Freie Plätze: Transnationales Seminar in Lublin (Polen) vom 09.-12-Mai 2011 […]

Transnationales Seminar in Lublin (Polen) vom 09.-12-Mai 2011

Das Seminar richtet sich vorrangig an Studierende, die ehrenamtlich in NGOs tätig sind und Erfahrungen mit dem Erasmus-Programm gesammelt haben. 40 Teilnehmer aus 4 europäischen Ländern sind dazu eingeladen, sich über Themen rund um ehrenamtliches Engagement, NGOs, die Vor-und Nachteile freiwilliger Arbeit neben dem Studium und die Mobilität innerhalb der EU (im Zusammenhang mit Erasmus und EVS) und die Jugend- und Bildungspolitik in den verschiedenen EU- Ländern auszutauschen und zu diskutieren.
Organisiert wird das Seminar vom Europejski Dom Spotkan in Zusammenarbeit mit dem Institut für Politik der Uni Lublin.

Die Anmeldefrist endet im Dezember 2010. Wer mehr darüber wissen und sich anmelden möchte, bitte Kontakt zu uns aufnehmen, am besten per Email. Ihr bekommt von uns dann die entsprechenden Informationen zugeschickt.

Postkult in Mazedonien

Im Rahmen einer von der EU/Jugend in Aktion finanzierten Jugendbegegnung in Krushevo hat Postkult als Partnerorganisation sowohl Teamer als auch Teilnehmer für knapp zwei Wochen nach Mazedonien geschickt. Unter dem Titel „Creativity Corner“ wurden Workshops veranstaltet, z.B. zu interkultureller Kommunikation, aber auch ein durch seine abgeschiedene Lage vom Aussterben bedrohtes Dorf, Vitolishte, besucht und dokumentiert. Letzteres passt natürlich wie bestellt zu Postkult!

Vitolishte

Wir bringen deshalb nicht nur eine Menge unvergesslicher Erfahrungen und Know-How mit, sondern auch ein ein Bündel neuer Ideen für zukünftige Begegnungen… Vielleicht entwickelt sich ja ein regelmäßiger Austausch von Freiwilligen mit unserer Partnerorganisation „Young Mountaineers“ in Mazedonien? Etwa indem Jugendliche aus Halle in Workcamps oder Begegnungen in Vitolishte an Projekten zur Entwicklung des Dorfes mithelfen, und natürlich umgekehrt Freiwillige aus Mazedonien an Projekten in Glaucha. Wir wünschen es uns jedenfalls.

NACHRICHTEN AUS DER OASE

UNSERE BERLINER UNTERSTÜTZUNG IN DER BAULÜCKE – die inzwischen kein Dschungel mehr ist, sondern viel mehr auf dem Weg zur Oase – haben mal zusammengefasst und verfasst-  sind auch noch in guter Verfassung und fassen gut mit an, habe auch schon viel zu essen abgefasst und Erfahrungen wohl auch – was so passiert und noch wird…

Ach Eintritt am Sonntag ist ein Buch zur Natur oder eine Pflanze, die gepflanzt werden soll….

Vielen Dank von unserer Seite Fotos sind auch da

pauline lore blog

13.08.2009

„Der Weg ist das Ziel“ und „Ich HASSE Steine“ und „Oh alter mann alter mein Rücken alter!“ sind gedankliche Spruchbänder, die wie im Memorymodus über den Köpfen der „Workers“ des „Camps“ hin- und herflattern.

Rahm-Mandel sei Dank beschränken sich die wohlverdienten Arbeitspausen auf nicht mehr als etwa 35 die Stunde.

Aber der Countdown läuft: Bis Sonntagmittag will das brachliegende Grundstück von Unkraut befreit und neu bebaut werden mit Beeten, Gewächshaus, Teich, Schmusebänken, Grill und Grünzeug.

Weil die antiautoritären Leiter des Projekts können wir so richtig auf die Kacke hauen.

Ok nochmal

Weil die antiautoritären Leiter des Projekts gestern den Weg zum Sexy Mittwoch geebenet habt (und auch davor)

Ok nochmal

Wegen der absichtlich angeeigneten antiautoritären Mentalität der jungschen Projektleiter ist es morgens manchmal schwer, sich aus seinem Schlafsack zu pellen, denn die nächtlichen manchmal ungewollt ausgiebigen Hallespaziergänge und vor allem der Sexy Mittwoch hinterlassen ihre Spuren…

Heute ist Donnerstag, zweite Woche, und man kann sagen, es gibt Momente, in denen man merkt, dass die idealistischen Gedanken vom Anfang ganz von selbst zu realistischen Zielen werden, wenn man es einfach erstmal anpackt.

Obwohl die mazedonischen Fleischgelüste auf die Vernunftsgelüste der Mitteleuropäer treffen, die sich beim Mittagessen meist in vegan anmutenden Lifestyle-Salaten ausdrücken,

sind die verschiedenen Sprachen und Herkünfte der Teilnehmer kein Hindernis dafür, den Glauchaer Stadtgarten gemeinsam aufzubauen.

Die Nachbarskinder Max und Simon kommen fast jeden Tag nach der Schule vorbei zum Mithelfen und Rumalbern mit den „Großen“, obwohl die meisten von denen kein Deutsch können, was dem beiderseitigen Kicher- und Redeschwall aber keinen Abbruch tut.

Wir bereuen nicht, die Reise nach Halle angetreten zu haben und genießen Gastfreundschaft und gutes Essen. Alle sind nett und wir fühlen uns bestärkt, zu versuchen, unsere Träume und Ideen mit anderen gemeinsam zu verwirklichen.

und Martin sah, dass es gut war!

Zwei Postkultler in Sarajevo

SarajevoInternationalität hat sich Postkult schon seit seinem ersten Projekt auf die Fahnen geschrieben – damals galt das Interesse vor allem Frankreich und Italien. Mittlerweile konnten wir eine Vielzahl von internationalen Kontakten aufbauen. Vor allem in Osteuropa ist Halle dank Postkult einer Reihe von Organisationen inzwischen ein Begriff. Nun sind zwei unserer Mitstreiter nach Bosnien und Herzegowina zu einer Weiterbildung eingeladen. In Sarajevo besuchen sie vom 20. bis 28. Februar ein Jugendtrainer-Seminar des South East European Youth Networks. Auf einem eigens eingerichteten Blog werden die beiden ihre Erlebnissen teilen.

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